Willkommen beim
Frankfurt-am-Main-Chapter e.V. der Ohara-Ikebana-Schule
Lassen Sie sich von der Kunst des Blumen-Arrangements verzaubern und erleben Sie die Tradition der japanischen Blumen-Steck-Kunst in Deutschland.

Einladung zur Ausstellung im Schloss Sinzig
Wir freuen uns, unsere kommende Ausstellung zum 40. Jubiläum unseres Chapters anzukündigen.
Wir geben den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, die Werke verschiedener Künstlerinnen der Ohara-Schule zu erleben, sich von der Schönheit der Natur berühren und inspirieren zu lassen und in diesen Momenten die fließende Zeit wahrzunehmen und sich zu freuen. Wer sich für Ikebana interessiert, ist herzlich eingeladen, die Ausstellung im Sinziger Schloss zu besuchen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Schloss Sinzig/ Barbarossastraße 35, 53489 Sinzig
29. / 30. August 2026
Öffnungszeiten 11.00 - 17.00 Uhr
Der Eintritt ist frei
Entdecken Sie Schönheit & Harmonie
der Ohara-Ikenaba-Schule

Ikebana
Die japanische Blumensteckkunst heißt "Ikebana" und hat sich über sieben Jahrhunderte hinweg entwickelt. Sie hat ihren kulturellen Ursprung in der buddhistischen Religion, wo Blumen als Opfergaben dargeboten wurden.
Den religiösen Hintergrund hat die heutige Kunst abgelegt, denn sie bemüht sich nunmehr um einen rein dekorativen Charakter von Blumen-Arrangements. Dabei wird der Auswahl aller Elemente äußerste Sorgfalt zuteil, ebenso den Pflanzen, dem Gefäß, der Anordnung jedes einzelnen Zweiges bzw. jeder Blüte sowie dem Verhältnis der Zweige zu Gefäß und Umgebung.

Ohara-Ikebana-Schule
Die Ohara-Schule ist eine der berühmtesten Stilrichtungen der japanischen Blumen-Steck-Kunst, den Unshin Ohara um 1895 gegründet hat. Er hat die Arrangement-Methode "Moribana" entwickelt, in der die Blumen in einem (oder mehreren) weit geöffneten, flachen Gefäß arrangiert werden. Zuvor gab es nur traditionelle, senkrechte Arrangements.
In der Ohara-Stilrichtung ist auch möglich, eine Vielzahl von Ausdrücken zu erstellen, die nicht unbedingt senkrecht stehen, sondern die gesamte Fläche nutzen. Unshin Ohara hat des weiteren neben japanischen Blumen auch westliche Flora eingesetzt, was von der traditionellen japanischen Ikebana-Welt nicht akzeptiert wurde. Dennoch passte "Moribana" zum Lebensstil Japans seiner Zeit, der sich unter dem japanischen Kaiser "Tenno Meiji" westlich orientierte. So wurde der Ohara-Stil in Japan schnell allgemein beliebt.

